Dialog im Corona-Alltag

 

Wir wollen nicht die Vergangenheit verwalten, wir wollen die Zukunft gestalten...

Nach einem Jahr der Veränderungen (in allen Bereichen des Lebens) aufgrund der Pandemie, können wir feststellen, dass viele Menschen unter der aktuellen Situation leiden.

Besonders betroffen, sind Menschen, die privat oder beruflich auf die Beziehungsgestaltung angewiesen sind und dies mit den veränderten Rahmenbedingungen nicht mehr so tun können wie bisher. 

Soziale Distanzierung, digitales Zeitalter, Reduktion von echten Kontakten sind eine Herausforderung für unsere Aufmerksamkeit, Bewusstsein und letztendlich, das was uns als Menschen ausmacht - unser Mitgefühl. 

Idee:

Wie wäre es diese Themen im Dialog miteinander zu besprechen?!

Wir initiieren eine Reihe von Dialogveranstaltungen, die monatlich stattfinden und zu einem Thema einladen werden.

Sie kommen dazu, lauschen, stellen fragen, finden Antworten auf die aktuellen Themen. Nicht alleine. Sondern in einem achtsamen Dialog.

 

Dialoggestaltung:

Es wird um die Prozesse gehen, die wir achtsam gestalten und die im Alltag vielleicht nicht oder zu wenig beachtet werden, die aber für Trainer, Lehrer, Führungskräfte und alle, die mit Menschen arbeiten, von großer Wichtigkeit sind.

Wir bringen ein Impuls mit und setzen uns damit auseinander. Wir werden Möglichkeiten der sinnlichen Wahrnehmung bieten, zum Dialog anregen und in die Wahrnehmung eintauchen, die uns den roten Faden für diese herausfordernde Zeit bietet.

Der erste Dialog zum Thema:

Normalität als Handicap

findet am 2.5.21 um 18.00 Uhr online statt.

 

 

 

Thema:

Normalität als Handicap

„Ich bin sehr davon überzeugt, dass bestimmte grundlegende Veränderungen der Gesellschaft nötig geworden sind, um den Menschen die Gelegenheit zu geben, ein menschlicheres und individuelleres Leben zu führen. Und ich bin davon überzeugt, dass wir mit uns selber beginnen müssen.“                                                                                                            

                                   Erich Fromm in „Die Pathologie der Normalität“

 

Das geht bei uns nicht – so haben wir das noch nie gemacht – aber, das Problem ist, dass wir das bisher immer anders gemacht haben“ …...

Veränderungen sind schwierig, wir wollen ja, aber..... Neues ist verunsichernd, bringt Probleme mit sich, weil es keine gesicherten Standards gibt, es muss experimentiert werden, der Ausgang ist ungewiss. Das Leben ist aber selbst ein Experiment. Nur durch probieren und lernen aus  Irrtümern, Erfolgen und Fehlern kann man überleben. Dazu gehört Reflektion des eigenen und des  Gruppenverhaltens um zu neuen Erkenntnissen zu kommen.

Es wird um die Abkehr von linearem Denken, um kreativen Umgang mit Problemen und Problemlösungsmöglichkeiten gehen. Eine sich stetig verändernde Gesellschaft fordert uns heraus – es liegt an uns, ob wir die Herausforderungen annehmen und uns persönlich weiterentwickeln, oder ob wir auf das bestehen, was scheinbar alle für richtig halten, was darum aber nicht unbedingt richtiger ist. 

Das Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne und des Denkens nach Hugo Kükelhaus wird dafür ein wunderbares Spielfeld bieten, was angereichert durch unsere eigenen Ressourcen und Fähigkeit zu neuen Erkenntnissen und vielleicht sogar neu zu entwickelnden Denkstrukturen führen wird.

Dazu braucht es eine sensible Wahrnehmung , eine Richtungs- und Ergebnisoffenheit, den Mut die Komfortzone zu verlassen und Neues nicht als Mühsal sondern als willkommene Erneuerung zu sehen. In einem lockeren Gespräch werden sich Fragen ergeben, deren Beantwortung einer Abenteuerreise gleich kommt: lassen Sie sich überraschen, ermutigen und inspirieren…..

 

Zielgruppe:

Pädagogen für jede Altersstufe, Pflegedienste, Führungskräfte, Trainer und Persönlichkeitsentwickler...sowie Alle, die mit Menschen arbeiten oder privat auf Kontakte angewiesen sind. Eltern und weitere Interessenten sind genauso willkommen.

 

Leitung:

Viktoria Herber und PiT Brüssel

Investition:

Der erste Dialog findet auf Spendenbasis statt. Es wird gebeten nach eigenem Ermessen zu Spenden, 5€ - 25€* 

(*Eine solche Veranstaltung bieten wir gewöhnlich ab 45€ an)

Weitere Themen:

2.5.21 Normalität als Handicap

Juni Beziehungsaufbau in pädagogischen Kontexten

Juli Resillienz

August "Sei doch mal ehrlich, das Leben ist Lebensgefährlich"

September Überwindung vom Angst

Oktober Verkümmerung der Sinne

Weitere Themen folgen...