Erwisch´ mich mal beim Gelingen –     Potentialentfaltung durch Kreativität

 
 „Wenn das die Lösung ist, dann will ich sofort mein Problem zurück“

 

 

 

 

Während Schule - und alles was damit zusammenhängt - größtenteils immer noch als Fehlerfahndung und Defizitbeurteilung gesehen und erlebt wird, wollen wir auf die Suche nach unseren Schätzen gehen: Kreativität im Denken und Handeln entwickeln, statt sie verkümmern zu lassen oder gleich für unbrauchbar zu erklären.

„In allen Bildungsinstitutionen muss es um Potentialentfaltung gehen,“ sagt der renommierte Gehirnforscher Gerald Hüther und macht damit eines deutlich: Ganzheitlichkeit und Nachhaltigkeit der Bildung werden immer die Potentiale des Einzelnen berücksichtigen müssen. Wir alle müssen unsere Scheuklappen ablegen, um die Ecke denken, um mit kreativen Ideen zum Gelingen beizutragen.

In diesem zweitägigen Seminar wollen wir ungewöhnliche Fragen stellen und diskutieren: 

  • Was bildet sich, wenn ich mich bilde?

  • Welches Bild entsteht bei diesem Prozess?

  • Wie viel Freiheit braucht es dazu und wie kann ich lernen ohne belehrt zu werden?

  • Welche persönliche Entwicklung ist dabei Voraussetzung?

  • Wie kann ich von gelungenen Prozessen lernen und welchen Vorbildcharakter hat gute Kunst?

  • Welche Haltung steckt hinter der Kunst und den Naturwissenschaften und warum ist das Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne und des Denkens als Bindeglied so wichtig?

 

Dazu braucht es eine sensible Wahrnehmung , eine Richtungs- und Ergebnisoffenheit, den Mut die Komfortzone zu verlassen und Neues nicht als Mühsal sondern als willkommene Erneuerung zu sehen. Die Kunst, andere zu Wort kommen zu lassen, ihnen zu vertrauen und ihnen viel zuzutrauen, wird dabei zu entwickeln sein.

In dieser Veranstaltung werden wir uns an offenen Konzepten wie dem „Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne und des Denkens“ von Hugo Kükelhaus, der Reggio-Pädagogik und der Montessori-Pädagogik orientieren und auch Verbindungen zu aktuellen Ergebnissen der Gehirnforschung und der Entwicklungspsychologie herstellen. Das wird nicht theoretisch angegangen, sondern selber in Erfahrung zu bringen sein, um durch das eigene Erleben das pädagogische Denken zu inspirieren und weiterentwickeln zu können.

 

Echte Experimente aus allen erdenklichen Richtungen, eigenes Ausprobieren und Reflektieren, kurze Filme, Gespräche und Übungen werden den Tag abwechslungsreich strukturieren und die sofortige Übertragung in den Alltag ermöglichen.

Um-die-Ecke-Denker sind ausdrücklich als Teilnehmer erwünscht.

 

Zielgruppe und Voraussetzungen:

Pädagogen jeder Couleur, Trainer, Coaches, Supervisoren, Führungskräfte und alle, die mit Menschen arbeiten, sowie Menschen, die ihre Persönlichkeit entwickeln wollen.

Leitung:

Viktoria Herber und PiT Brüssel